Ein netter junger Mann verteilt in der Fußgängerzone Gewinnspielkarten, angeblich von örtlichen Videotheken. Der Hauptgewinn ist ein nagelneues Auto. Einfach nur die persönlichen Daten eintragen und die eigene Telefonnummer wandert in den Lostopf. Eine Unterschrift sei nicht nötig, man will ja keinen nervigen Newsletter erhalten. So beginnt die Abzocke der Firma “Xandin Ltd. & Co. KG”.
Denn einige Tage später erhält man einen Anruf eines netten Herrn der Firma “Xandin Ltd. & Co. KG”. Dieser teilt einem mit, dass man zwar nicht das Auto gewonnen, aber einen Reisegutschein gewonnen habe. 1 Woche Aufenthalt im 4 Sterne Hotel Gardenia Plaza, Ägypten. Je nach Reisedatum und Verfügbarkeit könne man mit dem Gutschein bis zu 1.600 Euro sparen. Den Flug müsse man allerdings selbst bezahlen, wobei man heutzutage ja billiger fliegen könne, als mit Taxi oder Bus zu reisen.
Einziger Haken sei ein deutsches Gesetz, welches nicht erlaubt, dass dieser Gutschein kostenlos vergeben werden darf. Deshalb wird dieser Gutschein an ein Zeitschriften-Jahresabonnement in Höhe von 96,20 Euro gekoppelt. Lediglich die Kontonummer und Bankleitzahl werden benötigt, um eine kurze Validierung des Kontos durchzuführen. Nach wenigen Sekunden ist diese Validierung erfolgreich abgeschlossen.
Selbstverständlich bekäme man alles schriftlich zugeschickt und ohne eigene Unterschrift würde nichts passieren. Möchte man diesen Gutschein dann doch nicht mehr, könne man ihn einfach zurückschicken. Der nette Herr bedankt sich und beendet den Anruf.
Innerhalb weniger Tage kommt das Schreiben der Firma “Xandin Ltd. & Co. KG” zu Hause an. Neben dem farbenfrohen Reisegutschein der Firma “teloxx GmbH” ist auch ein Schreiben beigefügt, welches das Abonnement bestätigt und ein Datum der ersten Zulieferung angibt. Die fälligen Gebühren würden vom angegebenen Konto eingezogen werden. Verantwortlich für das Abo ist die “PVZ Pressevertriebszentrale GmbH & Co. KG.”
Die Falle hat zugeschnappt und die Abzocke beginnt.
Hier noch das eigentliche Schreiben der Firma “Xandin Ltd. & Co. KG”:
Sehr geehrter Herr XY,
wir freuen uns, Sie im Kreis der neuen Leser unseres Auftraggebers begrüßen zu dürfen und beglückwünschen Sie zu ihrer Entscheidung, für die wir uns mittels beigefügten Reisegutscheins – wie versprochen – bedanken.
Die Belieferung mit der Zeitschrfit … beginnt mit der am aa.bb.cccc erscheinenden Heft-Nr. bb/cccc.
Die Lieferung erfolgt direkt ins Haus – bequem und zuverlässig – zum derzeit gültigen Heftpreis in Höhe von 1,85 € inklusive USt und Versandkosten. Die Zeitschrift erscheint 52 mal jährlich.
Sie erhalten die Zeitschrift … für zunächst 12 Monate. Wir bitten, die umseitigen Liefervereinbarungen zu beachten.
Ihre Kontonummer für die fälligen Bezugsgebühren haben Sie uns vereinbarungsgemäß wie folgt angegeben:
Konto 123456
BLZ 789 101 12
Mit der Betreuung Ihres Zeitschriftenabonnements wurde die PVZ Pressevertriebszentrale GmbH & Co. KG beauftragt. Die Kontaktdaten und Servicezeiten entnehmen Sie bitten den Angaben auf der Rückseite.
Bitte beachten Sie die umseitigen Hinweise zum Widerruf.
Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß mit Ihrer Zeitschrift und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
im Auftrag: Xandin Ltd. & Co. KG
Eine Unterschrift fehlt. Im Kleingedruckten am unteren Rand finden sich noch ein paar Angaben:
Xandin Ltd. & Co. KG im Auftrag der: Firma Wolfgang Klenk GmbH & Co. KG – Industriestr. 2 – 56414 Meudt
Geschäftsführer: Axel Klenk / Bernd Kunst – Handelsregister Montabaur unter HRA 4447
Wer im Internet nach den Firmen “Xandin Ltd. & Co. KG” und “Wolfgang Klenk GmbH & Co. KG” sucht, wird erstaunt sein, wie viele Foreneinträge von Mit-Opfern es doch gibt.
Musterschreiben an PVZ
Damit ihr aus der Sache wieder heraus kommt, habe ich ein Musterschreiben aufgesetzt, welches an die “PVZ Pressevertriebszentrale GmbH & Co. KG” per E-Mail – info@pvz.de – gerichtet werden muss:
Hallo,
vor einigen Tagen erhielt ich ein Schreiben der Firma “Xandin Ltd. & Co. KG” hinsichtlich eines Zeitschriftenabonnements, mit welchem sie, die PVZ Pressevertriebszentrale GmbH & Co. KG, beauftragt wurden.
Des Weiteren habe ich vor kurzem die erste Ausgabe “…” erhalten.
Es besteht allerdings kein gültiger Vertrag und auch keine gültige Einzugsermächtigung meinerseits.
Ich widerspreche hiermit diesem Abonnement und bitte um Stellungnahme ihrerseits.
Sollte ich in den nächsten 7 Tagen keine Antwort erhalten, werde ich meinen Rechtsanwalt hinzuziehen müssen.
Ein ähnliches Schreiben wird auch an die Firma “Xandin Ltd. & Co. KG” versendet.
Die bereits gelieferte Ausgabe können Sie gerne bei mir, nach Terminvereinbarung, abholen lassen.Mit freundlichen Grüßen
Wichtig ist hier das Wort “widersprechen”, denn “widerrufen” würde ja einen bereits gültigen Vertrag voraussetzen, den es ja nicht gibt.
Antwort von PVZ
Nach genau einem Tag kam daraufhin eine E-Mail seitens der PVZ:
Sehr geehrter Herr XY,
aufgrund Ihrer Mitteilung haben wir das Abonnement storniert. Wir werden die Belieferung zum nächstmöglichen Termin einstellen.
Sollten aus verlagstechnischen Gründen noch weitere Hefte zugestellt werden, betrachten Sie diese bitte als kostenlose Werbeexemplare.
Auf die Rücksendung wird hiermit ausdrücklich verzichtet.
Vorliegende und evt. noch eingehende Rechnungen und Mahnungen sind gegenstandslos.
Sollten Sie uns eine Bankeinzugsermächtigung erteilt haben, und es kommt zu einem weiteren Einzug, so widerrufen Sie die Lastschrift bitte bei Ihrem Kreditinstitut.
Mit freundlichen Grüßen
- Ihre PVZ-Kundenbetreuung -
Das Abo ist storniert, das zugestellte Heft könnt ihr behalten. Rechnungen und Mahnungen sind nichtig und ein möglicher Einzug kann widerrufen werden. Das ging ja gerade nochmal gut.

4. November 2011 um 20:20 Uhr
Hi Thomas,
was hast Dir denn da für ne Zeitschrift andrehen lassen ? Wenigstens ne gute ?
Hast nochmal Glück gehabt…
Grüße
Ralph
4. November 2011 um 20:55 Uhr
Hi Ralph,
hab hier 2 Ausgaben der Hörzu rumliegen, aber leider ohne DVD
Gruß
10. November 2011 um 15:03 Uhr
Hab zwar bevor ich diesen Eintrag hier gelesen habe der pvz schon ne email geschrieben mit dem Wort “wiederrufen”. Aber sekunden spätermit deinem Musterschreiben nochmal ne Email geschrieben mit Betreff “Nachtrag” ^^
Ich hab bislang noch keine Zeitschrift erhalten, sollte erst am 18.11 eintreffen (wenn überhaupt)
Jedenfalls ist dein Musterschreiben Spitze =) jetz bin ich gespannt auf die Antwort =)
10. November 2011 um 15:26 Uhr
Ich habe abgewartet, ob überhaupt eine Zeitschrift kommt und mein Bankkonto überwacht. Zwei Hefte wurden geliefert und vor wenigen Tagen auch schon ein Betrag in Höhe von 48,10 Euro abgebucht. Nach kurzem Telefonat mit meiner Bank, wurde diese Lastschrift problemlos zurückgebucht.
Falls also auch bei dir Geld abgebucht wird, obwohl das Abo bereits storniert wurde, kontaktiere deine Bank.
16. November 2011 um 22:56 Uhr
Danke für die Vorlage, hatte genau mit den gleichen *#!? zu tun. Habs nur minimal abgeändert und auch innerhalb eines Tages die Stornobestätigung erhalten.
17. November 2011 um 08:35 Uhr
Achte aber auf dein Bankkonto, da sie wahrscheinlich trotzdem abbuchen werden.
12. Dezember 2011 um 18:59 Uhr
Hey,
Mir ist genau dasselbe passiert. Jetzt habe ich die Zeitschrift im Briefkasten aber ohne jegliches Schreiben über einen Vertrag oder das Gewinnspiel, also auch kein Absender….
Ich denke jedoch, dass das immer von der PVZ ausgeht und werde wenn morgen noch nix weiteres im Briefkasten ist das Schreiben aufsetzen!
12. Dezember 2011 um 22:26 Uhr
Behalte dein Konto im Auge und lass es einfach wieder zurückbuchen.
15. Dezember 2011 um 18:37 Uhr
Danke!! Hat funktioniert, obwohl ich ja nicht mal ein Schreiben hatte und somit nicht sicher wusste ob es auch wirklich von der PVZ ausgeht…. Aber ist halt immer die gleiche Masche!
8. Januar 2012 um 14:51 Uhr
WOW, wirklich klasse, dass du alles so dokumentiert hast.
Ich bin mit meinen naiven 18 Jahren darauf reingefallen und habe vergeblich nach einem Muster gesucht.
Da ich in des öfteren lesen musste, dass es ja anscheinend sehr schwierig sei, aus einem solchen “Vertrag” raus zu kommen, ist deine Geschichte schon ein Lichtblick
Ich füge dem Brief noch hinzu, dass ich eine Bestätigung dafür erwarte, dass meine persönlichen Daten aus jeglichem System gelöscht werden sollen.
Meine Frage ist nun, hast du an “Xandin” auch etwas versendet?
Ich versteh nicht ganz, was ich bei welcher Firma widersprechen soll um da heil raus zu kommen…
Vielen Dank vorab!
8. Januar 2012 um 17:56 Uhr
Ich habe nur obigen Schrieb an die PVZ verschickt, da diese für das eigentliche Abo zuständig ist.
8. Januar 2012 um 20:12 Uhr
Könntest du mir vielleicht erklären, was dann “Xandin” ist und was genau die damit zu tun haben?
Und danke für deine schnelle Antwort!
9. Januar 2012 um 08:23 Uhr
Also, Xandin ist die Firma, welche die Adressen, Namen und Telefonnummern durch Gewinnspiele, wie bei mir z.B. in einer Fußgängerzone, besorgt. Diese werden dann an die PVZ weitergegeben und das Abo der Zeitschrift beginnt automatisch, sowie die erste Abbuchung vom Konto. Da aber kein gültiger Vertrag und auch keine Einzugsermächtigung vorliegt, ist es ausreichend, der PVZ obiges Musterschreiben zu schicken und das Abo zu widerrufen. Bereits abgebuchtes Geld kann dir deine Bank ohne Probleme wieder zurück holen.
Rein theoretisch müsste man noch ein Schreiben an Xandin schicken, dass die gesammelten Daten gelöscht werden sollen, aber das hat wohl wenug Chancen auf Erfolg bzw. wer kontrolliert ob Xandin wirklich die Daten gelöscht hat? Das wichtigste ist aus meiner Sicht, dass das unrechtmäßige Abo gekündigt wird und kein Geld verloren geht.
16. Januar 2012 um 11:08 Uhr
Tja,
da bin ich wohl nicht die Einzige, die darauf ‘reingefallen bin, Bei mir passierte die ganze Chose unter Vorspiegelung eines Gewinnspiels – einmal rubbeln, ZACK hatte ich ein Probeao gewonnen (das war vor einem Monat).
Heute flattert mir ein Brief ins Haus, ich hätte zwar das Probeabo, aber weitere Abonnementgebühren werden mir in Rechnung gestellt (ich hab meine Bankverbindung NICHT angegeben – das war mir doch zu suspekt).
Tja, jetzt hab ich den “netten” Leuten von PVZ erstmal die Mustermail geschrieben, und bekam sofort folgende Antwort:
§Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
wir haben Ihre E-Mail erhalten.
Wir werden Ihr Anliegen umgehend bearbeiten und Ihnen zeitnah antworten.
Mit freundlichen Gruessen
Ihre PVZ Pressevertriebszentrale GmbH & Co. KG”
Wir werden ja sehen, was ‘rauskommt…
16. Januar 2012 um 12:00 Uhr
Diese automatische Antwort-Email bekam ich auch und 24 Stunden später kam die zweite Mail mit dem Satz “aufgrund Ihrer Mitteilung haben wir das Abonnement storniert.”.
Solltest wie oben bereits erwähnt dein Konto überwachen und ggf. den ersten Einzug zurückbuchen lassen.
16. Januar 2012 um 19:17 Uhr
Na, in dem brief stand etwas von Rechnung, da ich meine Bankdaten nicht angeben habe…
16. Januar 2012 um 21:39 Uhr
Wie du oben aus der Antwort der PVZ entnehmen kannst, gilt dann: “Vorliegende und evt. noch eingehende Rechnungen und Mahnungen sind gegenstandslos.” Warte einfach auf eine Reaktion der PVZ und gut ist die Sache.
19. Januar 2012 um 10:20 Uhr
Habe jetzt eine Nachricht von PVZ. Sie haben mir eine Kopie des Wischs geschickt, den ich damals unterschjrieben habe. Jetzt bitten sie mich um eine schriftliche Stellungnahme. Wie reagier ich am besten?
19. Januar 2012 um 12:09 Uhr
Was steht denn auf dem unterschriebenen Wisch?
19. Januar 2012 um 18:23 Uhr
Ist halt eine Fotokopie des Zettels, den man da am Anfang unterschrieben hat – mit Namen Adresse, welche Zeitschrift, etc.
Unglücklicherweise steht aber auch drauf “Ja, ich möchte die Zeitung XXX für 2 Monate kostenlos und 12 weitere Monate abonnieren” – was die Mitarbeiterin aber damals zugehalten hatte, und ich dummes Huhn auch nicht gesehen habe…
habe denen aber jetzt geschrieben, und erklärt wie das abgelaufen ist – vorspiegelung eines gewinnspiels, probeabo gewonnen, wenn ich nach 2 monaten das richtige abo möchte, bekomme ich noch einen reisegutschein, wenn ich das nicht möchte, hat sich das damit erledigt, und es kostet mich auch nichts. hatte ich extra damals mehrmals gefragt. mal sehen, wie sie darauf reagieren.
20. Januar 2012 um 10:17 Uhr
So war es auch bei mir: Wenn ich den Gutschein nach Erhalt doch nicht möchte, soll ich ihn einfach zurückschicken. Unterschrieben habe ich in der Fußgängerzone hingegen nichts, da der freundliche Gewinnspielkarten-Verteiler gemeint hat, dass ich lieber nicht unterschreiben soll.
20. Januar 2012 um 12:33 Uhr
Hallo
Mir ist natürlich genau das Gleiche passiert!!! Habe die email so geschrieben die du geschrieben hast. Sofort kam eine mail von der PVZ zurück, dass meine Angelegenheit
überprüft wird!!!! Reicht die email oder muss ich jetzt noch ein Einschreieben wegschicken?
Das Geld haben die schon bei mir abgebucht, habs aber wieder zurückgeholt!!
20. Januar 2012 um 12:45 Uhr
Ein Einschreiben ist eigentlich nicht nötig, da eine zweite Mail von der PVZ die Angelegenheit beenden sollte.
20. Januar 2012 um 12:53 Uhr
Danke, ich hoffe nur ich bin dann da raus. Am Samstag waren die wieder bei uns in der Fußgängerzone gestanden, hab ich gehört! Haben auch viele wieder was ausgefüllt!!!
FRECH!!
20. Januar 2012 um 17:32 Uhr
bin jetzt auch ‘raus – nachdem ich sowohl per mail als auch per einschreiben vorsichtshalber geantwortet hatte, wie es dazu kam, hab ich heute eine mail bekommen, dass mein abo storniert wurde. das ging ja doch noch gut, danke für die nette hilfe hier!
23. Januar 2012 um 18:20 Uhr
Hallo,
mir ist das auch passiert
Jetzt habe ich das Abo an der Backe habe aber noch ein paar Tage zeit es zu widerrufen.
Meine Frage dazu ist. Reicht das wenn ich das per Mail mache, beziehungsweise was mache ich mit dem Reisegutschein, den muss ich doch zurück geben oder?
lg Anne
23. Januar 2012 um 21:41 Uhr
Hallo Anne,
wenn du nichts unterschrieben hast, solltest du dem Abo widerSPRECHEN.
Hast du etwas unterschrieben, würde ich den Gutschein inklusive WiderRUF per Einschreiben zurücksenden.
Gruß Thomas.
@RieRie: Glückwunsch
23. Januar 2012 um 23:15 Uhr
Hallo,
ich bin auch drauf reingefallen und danke Thomas für die super vorlage -habs gleich abgeschickt und bin gespannt was passiert.
habe irgendwo gelesen, das unerlaubtes Abbuchen von Bankkonto eine Straftat ist und
eigentlich der Staatsanwalt gemeldet werden sollte – was meint ihr dazu?
sonst machen die A*** ja ewig so weiter..
Grüße
tina
24. Januar 2012 um 10:21 Uhr
Ich glaube gegen solche “Briefkastenfirmen” lässt nicht viel ausrichten. Ich würde eher bei der PVZ ansetzen, da diese ja die Namen und Adressen unter anderem aus “unrechtmäßigen” Quellen erhält.
25. Januar 2012 um 11:28 Uhr
Hallo,
danke Thomas,
also wenn ich nichts unterschrieben habe, dann muss ich den gutschein auch nicht zurück schicken?
Antwort von PVZ auf die Mail von oben:
Sehr geehrte Frau ….
wir nehmen Bezug auf Ihre Mitteilung vom 23.01.2012.
Wir haben den Vertrag storniert. Gleichzeitig erklären wir, aus
dem zugrunde liegenden Vertrag keinerlei Rechte mehr herzuleiten.
Sollten aus verlagstechnischen Gründen noch weitere Exemplare
zugestellt werden, so bitten wir diese als kostenlose Werbe-
exemplare zu betrachten. Auf die Rücksendung gelieferter Hefte
wird ausdrücklich verzichtet.
Mit freundlichen Grüßen
Das sieht wohl ganz gut aus für mich.
Danke schön für diese Seite und die nützlichen Tipps und Vorlagen
Liebe Grüße Anne
25. Januar 2012 um 11:36 Uhr
Hi Anne,
sieht sehr gut aus für dich.
Den Gutschein solltest du für eine gewisse Zeit aufbewahren. Könnte ja sein, dass er zurückgefordert wird.
Überwache dein Konto, es wird bestimmt die erste Rate abgebucht. Einfach von deiner Bank zurückbuchen lassen.
Gruß Thomas
25. Januar 2012 um 20:04 Uhr
Hallo Thomas,
ich gehöre auch zu den “Dummen”…!
Habe die Bestätigung des Abo´s erhalten, die Lieferung soll aber erst am 07.02. erfolgen.
In der Widerrufsbelehrung steht: “Die Frist beginnt am Tag nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der ersten Zusendung… “.
Meine Frage nun – kann ich jetzt schon widerrufen?
Danke und
LG Kerstin
25. Januar 2012 um 21:00 Uhr
Hi Kerstin,
falls du nichts unterschrieben hast, solltest du dem Abo widerSPRECHEN (nicht widerrufen) via obigem Musterschreiben. Kannst das auch jetzt schon tun.
Hast du etwas unterschrieben?
Gruß Thomas
27. Januar 2012 um 18:03 Uhr
Hi,
nein unterschrieben habe ich nicht, dann werde ich jetzt widersprechen…
Danke
31. Januar 2012 um 20:29 Uhr
Hi Thomas,
super, der Vertrag ist storniert!
Vielen herzlichen Dank und
LG Kerstin
31. Januar 2012 um 21:14 Uhr
Hi Thomas,
mein Sohn hatte sich auch so ein Abo andrehen lassen,
nun haben wir zum 30.März per Einschreiben mit Rückschein gekündigt.
Nun die Antwort:
Die Verpflichtungszeit beträgt mindestens 14 Monate!
Was nun?
LG Anne
1. Februar 2012 um 09:19 Uhr
Hi Annelies,
wem habt ihr geschrieben und was habt ihr geschrieben? Das ist sehr wichtig.
Wenn ihr beispielsweise geschrieben habt, dass ihr den Vertrag kündigt, dann gesteht ihr ja ein, dass ein rechtmäßiger Vertrag zustande kam und dann seid ihr quasi in der Mindestvertragslaufzeit gefangen.
Hat dein Sohn irgendetwas unterschrieben? Wie alt ist er denn?
LG Thomas.
5. Februar 2012 um 13:02 Uhr
Hallo Thomas,
selbst wenn man unterschrieben hat, hat man zwei Wochen zeit wieder aus den Vertrag rauszukommen! Mir ist sowas ähnliches schon mal passiert. Konnte innerhalb zwei Wochen schriftlich kündigen!
Leider habe ich mich bei dem Reisegutschein wieder mal blenden lassen. Habe vor einer Woche meine Kündigung per E-Mail verschickt. Einen Tag später habe ich die “Standard” Mail erhalten, dass mein Anliegen umgehend bearbeiten wird und zeitnah geantwortet wird…..
Ja von wegen ^^. Bis heute habe ich keine Kündigungsbestätigung erhalten! Heute habe ich nochmal eine Mail abgeschickt, diesmal diskreter wie in deinem Musterbeispiel. Am Montag werde ich den Brief per Einschreiben und Rückschein per Post verschicken, da meine zwei Wochen am Dienstag ablaufen. Denn Gutschein werde ich ebenfalls zurück schicken.
(ps: ich weis leider nicht mehr genau ob ich die Losung wirklich unterschrieben habe oder nicht, dass ging alles so schnell an diesem Tag).
Falls die trotzdem Geld abbuchen, werde ich meine Bank sofort beauftragen dies zurück buchen zu lassen!! Da meine erste Kündigung vor Ablauf der zwei Wochen von der Firma erhalten wurde!!
Kann ich sonst noch was machen?
LG Bella
6. Februar 2012 um 21:16 Uhr
Hi Bella,
nein, du hast alles abgedeckt. Mehr geht vorerst nicht mehr.
Auf das Einschreiben müssen sie antworten.
LG Thomas
12. Februar 2012 um 15:11 Uhr
Hi Thomas,
! Ich habe einen Tag später meine Kündigungsbestätigung per E-Mail bekommen. Ich habe sogar auch eine schriftliche Kündigungsbestätigung erhalten. Die Drohung mit dem Rechtsanwalt war sehr sehr hilfreich!!
es hat sich alles zum positiven entwickelt
Vielen Dank für deine ausführlich Erklärung auf dieser Website!!
LG Bella
12. Februar 2012 um 16:20 Uhr
Hi Bella,
gern geschehen. Freut mich, dass es auch bei dir geklappt hat.
LG Thomas
13. Februar 2012 um 19:38 Uhr
Hallo Thomas,
ich bin leider auch auf die Masche reingefallen. Zum Glück habe ich Deine Seite entdeckt! Ich habe gleich bei PVZ per Mail meinen Widerspruch eingelegt und schon einen Tag später die Bestätigung erhalten. Vielen Dank für die tolle Hilfe!
Gruß Coni
13. Februar 2012 um 20:11 Uhr
Hi Coni,
freut mich zu hören
LG Thomas
15. Februar 2012 um 10:11 Uhr
Hi,
super, dass ich die Seite hier gefunden habe. Ich habe bislang nur den Anruf Mittwoch vor einer Woche erhalten. Seitdem kein Brief eingetrudelt. Ich dachte ich schicke diesen Mustertext los, sobald der Brief kommt. Geld wurde auch noch nicht abgebucht. Ich warte bislang noch auf beides.
Bei mir war es ähnlich. Gewinnkarte am Bahnhof erhalten. Dann den Anruf und dass ich alles angeben muss, weil sie den vertrag nicht machen, aber als Kontakthersteller feststellen müssen, ob ich ein konto besitze. da gab ich meine Daten raus. sagte aber während des Telefonats immer wieder: “aber ich will hiermit keinen vertrag abschließen. ich sage nicht ok, sondern will erst ein Schreiben erhalten und will, dass es erst gilt, wenn ich da was unterschrieben habe. Einen Vertrag habe ich hier nicht abgeschlossen ja?” Er bestätigte ständig, dass kein vertrag gemacht wird. Alles nur Informationsbeschaffung,d ass Daten stimmen.
Heute kam dann kein Brief sondern ein Anruf der Firma. Dieses mal wurde kein Mitarbeitername genannt und auch keine Personalnummer.
Es ging direkt, wie man das von telefonverträgen kennt damit los, dass alles aufgezeichnet werden soll, was zu meiner sicherheit und deren sicherheit geschieht. dann gings los: “vor ner woche hat jemand bei Ihnen angerufen, ihr name ist xxx xxx, sie wohnen in xxx xxx und ihre bank ist die xxx, blz xxx und kontonummer xxx, ergänzen sie die letzten 2 ziffern.. die sagte ich und die frau meinte genau, das stimmt mit unseren Daten überein. Ich sagte direkt: aber einen vertrag habe ich nicht abgeschlossen!! Sie:”Doch!”
Ich:Nein, auf keinen Fall, sagte 100 mal, dass kein Vertrag damals beim Anruf.”
Sie:”Ich kann nicht nachvollziehen, was damals passiert ist, aber das Fernabsatzgesetz besagt, dass ein vertrag automatisch entsteht, wenn Kontodaten übermittelt werden.”
Ich:”Ich habe sie übermittelt, weil es hieß, dass man sie zum Abgleoich benötigt, nicht wegen abschluss eines Vertrages.”
Sie:”Ich kann Ihnen nur sagen, dass sie einen vertrag abschließen, sobald sie die Kontodaten mitteilen. Aus welchem grund sie das taten kann ich nicht mehr nachvollziehen.”
Ich:”Ich habe den Namen XXX XXX und die Personalnummer meines Gesprächspartners damals. Der kann es ja nachvollziehen.”
Sie:” Wir arbeiten für viele Abteilungen. Den können wir nicht ausfindig machen. Sie können innerhalb von 14 Tagen widerruf einlegen.”
Ich:”Das unterstellt einen Vertrag. den habe ich nicht. ich werde Widerspruch einlegen.”
Sie:”Ok, dann machen Sie das. ich kann Ihnen nur sagen, dass sie einen vertrag haben nach dem Fernabsatzgesetz, sobald sie Kontodaten übermitteln.”
Dann war das Gespräch vorbei. Der erste Anruf ist eine Woche her. Der zitierte hier ein paar Minuten.
Jetzt weiß ich nicht, ob ich widerruf einlegen muss, weil sie mir sagt, ich hätte einen Vertrag abgeschlossen. Oder doch den Widerspruch. Und soll ich auf den brief noch warten?
15. Februar 2012 um 15:47 Uhr
Warte bis etwas kommt oder Geld abgebucht wird. Einen Vertrag hast du definitiv NICHT abgeschlossen und du solltest nun allem widersprechen!
Das sollte es dann auch schon gewesen sein