Die Zukunft des Fernsehens ist hart umkämpft, denn auch das Internet soll auf die Mattscheibe. Der Zuschauer soll sich nahtlos zwischen TV-Sendungen und Online-Videos bewegen können.
Gibts zwar schon recht lange für den PC, aber dafür braucht man neben dem eigentlichen Rechner auch eine extra TV-Karte. Meistens war der Monitor auch kleiner als der große Fernseher im Wohnzimmer. Mittlerweile lassen sich aber auch die neueren Flimmerkisten an einen PC anschließen, die als HTPC stromsparend und leise im Regal stehen. Die ganzen Features die ein derartiges System auszeichnet, möchte ich hier nicht weiter aufzählen. Es geht ja schließlich um die Zukunft des Fernsehens.
Fernsehen 2.0 sollte neben dem herkömmlichen TV-Programm auch eine große Vielfalt an Online-Angeboten beinhalten. Das Ganze dann noch standardisiert (HbbTV) in HD und wahlweise in 3D. Hierfür sind dann “leider” auch neue Geräte fällig, denn die alten Kisten werden wohl nicht kompatibel sein.
Für die Zocker sollte es dann auch “Games-On-Demand @TV” geben: Einfach Gamepad oder Tastatur und Maus an den Fernseher anschließen und schon kann es losgehen. Das eigentliche Spiel läuft in irgendeinem Rechenzentrum und wird dank der super-schnellen Leitung ohne Lags gestreamt.
Eine schnelle Leitung ist natürlich Grundvoraussetzung für das zukünftige Fernsehen 2.0. Es wartet nämlich keiner 10 Minuten bis man sich ein Video anschauen kann, welches dann alle 30 Sekunden nachladen muss.
So könnte man viele Kunden locken, diese mit neuen Geräten versorgen und gleichzeitig schnellere Internet-Angebote verkaufen. 3D-Brillen gäbe es dann wohl gratis dazu. Eine Falle braucht ja schließlich auch einen Köder.
Wie stellt ihr euch die Zukunft des Fernsehens vor?
Weitere Informationen findet ihr auf der Internationalen Funkaustellung IFA in Berlin.
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